Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schaggenhofen fanden sich rund 70 Mitglieder im Gasthaus Rödl in Polzhausen ein.
Der 1. Vorstand, Markus Lang, eröffnete die Sitzung und blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück.
So absolvierte die aktive Mannschaft zahlreiche Übungen und es wurde das Leistungsabzeichen Ü40 abgelegt.
Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr zeigte ein hohes Engagement bei verschiedenen Übungen und Veranstaltungen und prägte das Vereinsleben maßgeblich mit.
Der Verein zählt 369 Mitglieder. Im vergangenen Jahr wurden neun Neueintritte verzeichnet, ein Mitglied trat aus, zwei Mitglieder verstarben.
Eine personelle Veränderung gab es im Bereich der Jugendarbeit: Die Jugendwartin Julia Edenharter legte ihr Amt nieder. Als Nachfolgerin wurde Sandra Eibl vorgeschlagen und im Rahmen der Versammlung einstimmig gewählt.
Markus Lang informierte zudem darüber, dass die Vereinsfahne repariert werden muss.
Die Feuerwehrler rückten im Jahr 2025 zu insgesamt 13 Einsätzen aus.
Zudem wurden dieses Jahr verschiedene Beschaffungen durchgeführt. U.a. einheitliche Schutzanzüge, ein Notfallrucksack sowie Helme und Handschuhe.
Ein Höhepunkt des Abends waren die zahlreichen Ehrungen langjähriger Mitglieder:
– 2 Ehrungen für 10 Jahre
– 9 Ehrungen für 25 Jahre
– 16 Ehrungen für 40 Jahre
– 5 Ehrungen für 50 Jahre
– 7 Ehrungen für 60 Jahre
Ein zentrales Zukunftsprojekt ist der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Bürgermeister Schmid berichtete, dass das Grundstück bereits erworben wurde. Geplant ist ein gemeinsames Gebäude mit dem Schützenverein. Matthias Böhm stellte den Grundriss vor, der unter anderem zwei Stellplätze, eine Werkstatt, Lagerflächen, Sanitäranlagen, eine Küche, einen Gemeinschafts- und Schulungsraum, Umkleiden sowie ein Büro vorsieht.
Auch der bevorstehende 125‑jährige Geburtstag der Feuerwehr Schaggenhofen im Jahr 2029 war Gegenstand der Versammlung. In einer offenen Diskussion wurden unterschiedliche Standpunkte ausgetauscht: Während einige Mitglieder ein großes Jubiläumsfest befürworten, warnen andere angesichts der parallellaufenden Projekte – dem geplanten Neubau des Gerätehauses sowie der die geplante Fahrzeugneubeschaffung – vor einer möglichen Überlastung.
Der Zeitraum vom 25. bis 28. Mai 2029 wurde vorsorglich im Kalender des Kreisfeuerwehrverbands reserviert. Die konkrete Planung und Ausgestaltung des Festes soll ein eigens dafür eingesetzter Festausschuss übernehmen. Bei einer offenen Abstimmung sprach sich die Mehrheit der Anwesenden für ein mehrtägiges Fest aus. Es gab zudem Enthaltungen sowie Stimmen, die ein eintägiges Fest bevorzugen.
Holger Scherübl stellte abschließend die Vorschläge zur Bildung eines Festausschusses vor. Bereits im Vorfeld waren Mitglieder angesprochen worden, ob sie sich eine Mitarbeit vorstellen können. Insgesamt erklärten sich 28 Personen bereit, im Ausschuss mitzuwirken. Die Versammlung bestätigte alle vorgeschlagenen Mitglieder einstimmig. Scherübl bedankte sich für die große Bereitschaft und betonte die Bedeutung dieses Engagements für die erfolgreiche Planung des Jubiläums.
Markus Lang bedanke sich bei der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, wünschte allem Mitglieder einen guten Nachhauseweg und schloss die Versammlung.

